Die Umfrage zum Wirtschaftsfaktor Amateurmusik richtet sich an Musizierende, Ensemble- und Verbandsvertretungen. Zur Amateurmusik gehört viel Einsatz hinter den Kulissen. Foto: Kai Kutzki
Die Umfrage zum Wirtschaftsfaktor Amateurmusik richtet sich an Musizierende, Ensemble- und Verbandsvertretungen. Zur Amateurmusik gehört viel Einsatz hinter den Kulissen. Foto: Kai Kutzki

Studie untersucht ökonomische Wirkung der Amateurmusik

Der BMCO ruft zur Teilnahme an einer bundesweiten Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Amateurmusik in Deutschland auf.

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Der Bundesmusikverband Chor und Orchester – BMCO – lässt erstmals die ökonomische Bedeutung der Amateurmusik in Deutschland umfassend untersuchen. Ziel ist es, belastbare und repräsentative Daten zu den finanziellen Dimensionen des gemeinschaftlichen Singens und Musizierens zu gewinnen. Die Befragung hat bereits begonnen und wird Ende März enden. Die Veröffentlichung der Ergebnisse ist für den Herbst geplant. Der BMCO richtet sich mit dem Teilnahmeaufruf an Privatpersonen, Amateurmusizierende ebenso wie an Verantwortliche aus Ensembles und Verbänden.

Amateurmusik gilt nicht nur als tragende Säule des kulturellen Lebens, sondern entfaltet auch wirtschaftliche Wirkung. Die Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Amateurmusik in Deutschland erfasst Ausgaben für Instrumente, Unterricht und Probenarbeit ebenso wie finanzielle Aufwendungen im Zusammenhang mit Konzerten, Veranstaltungen und der Organisation von Ensembles. Die Ergebnisse sollen erstmals die wirtschaftlichen Effekte sichtbar machen, die von rund 16,3 Millionen Amateurmusizierenden bundesweit ausgehen und eine fundierte Grundlage für kulturpolitische Entscheidungen liefern, damit die öffentliche Wahrnehmung der Amateurmusik gestärkt wird.

Durchgeführt wird die Untersuchung vom Thinktank ‚Zivilgesellschaft in Zahlen‘ im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Analysiert werden die Ausgaben auf Ebene der Musizierenden, der Ensembles sowie der Verbände. Für alle Bereiche wurden eigene Fragebögen entwickelt, die die Basis der quantitativen Erhebung bilden. Die Auswertung erfolgt ausschließlich anonymisiert, Rückschlüsse auf einzelne Personen oder Organisationen sind ausgeschlossen.

In die Auswertung fließen ergänzend Daten aus der ‚Studie Amateurmusizieren in Deutschland‘ des Deutschen Musikinformationszentrums in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach ein. Gefördert wird das Projekt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Fragebogen und weitere Informationen zur Studie stellt der Bundesmusikverband Chor und Orchester auf seiner Internetseite https://bmco.de/wirtschaftsstudie zur Verfügung.

Im Jahr 2021 hatte der Chorverband Rheinland-Pfalz bereits Chöre und Chorvereine zur Teilnahme an einer Studie zum ‚Wirtschaftsfaktor Chorkultur im Bundesland Rheinland-Pfalz‘ aufgerufen. Die Ergebnisse waren jedoch in keiner Weise repräsentativ. Umso mehr bittet der Chorverband nun die Chöre und Chorvereine im Land um Teilnahme an dieser Befragung, damit auch ein eventueller Landesauszug der Ergebnisse repräsentativ ist.

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