Schlussbild des Frühlingskonzertes im katholischen Pfarrzentrum in Laubenheim. Bild: M. Schreiber

Frühling in Mainz-Laubenheim

Chorkonzert der Sängervereinigung 1844/71 Mainz-Laubenheim brachte am Vorabend des Wonnemonats Mai den Frühling nach Laubenheim.

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Die Sängervereinigung 1844/71 Mainz-Laubenheim bot erneut ein beeindruckendes Konzert im gut besuchten katholischen Pfarrzentrum. Zusammen mit dem Gastchor Cant’Allegro aus Mainz-Weisenau brachten Männerchor und gemischter ‚heartChor‘ der Sängervereinigung mit wundervoller Chormusik den Frühling nach Laubenheim.

Der erste Vorsitzende, Bernhard Marin, dankte den Zuschauern fürs Kommen und betonte: „Es gibt viele Veranstaltungen zur Auswahl, aber Sie haben die richtige Entscheidung getroffen, denn hier spielt heute die Musik!“ Er erwähnte, dass der Weisenauer Gesangverein ‚Einigkeit‘ sein 150-jähriges Jubiläum feiert. Der Laubenheimer Chor werde im Herbst bei der großen Feier in Weisenau auftreten, aber nun seien die Weisenauer erst einmal zum Konzert nach Laubenheim gekommen.

Der Männerchor unter der Leitung von Miriam Vajda begann mit ‚Das Tal in den Bergen‘ und dem fröhlichen Lied ‚Der Hammerschmied‘. Marin hatte zuvor mit der Liedzeile ‚Lasst es wacker laufen‘ die Sänger ermutigt, es kräftig erklingen zu lassen – und die sangen nun mit vollem Einsatz.

Der heartChor unter der Leitung von Silke Wüllner und begleitet am Klavier von Mirijam Gangluff präsentierte Lieder wie ‚Down by the River‘, ‚Adiemus‘, ‚Viva la Vida‘, ‚Ding-A-Dong‘ und ‚Put a Little Love in Your Heart‘.

Moderiert wurde das Konzert von Birgit Maurer, die interessante Informationen zu den Liedern lieferte, so zum Beispiel, dass der Text von ‚Adiemus‘ von Karl Jenkins in einer Kunstsprache ohne inhaltliche Bedeutung verfasst sei.

Gemeinsam mit Cant’Allegro stimmte der heartChor dann ‚Bad Moon Rising‘ an, bei dem alle, einschließlich der Chorleiterin, mit voller Begeisterung mitmachten. Auch das Publikum wurde mitgerissen und klatschte begeistert im Takt.

Der Weisenauer gemischte Chor ‚Cant’Allegro‘ unter der Leitung von Uwe Schmidt präsentierte anschließend den ‚Mambo‘ von Herbert Grönemeyer, mit roten Lenkrädern einer ‚Kinderauto-Nobelmarke‘, die das verzweifelte Herumkurven symbolisierten. Weitere Lieder wie ‚Night and Day‘, ‚Something Stupid‘, ‚Echt‘ und ‚Red, Red Rose‘ folgten.

Im zweiten Teil des Konzerts sang der Männerchor der Sängervereinigung typische Frühlingslieder wie ‚Geh aus, mein Herz‘, den ‚Frühlingsboten‘ und die ‚Birke‘.

Als krönender Abschluss des Frühlingskonzerts sangen die Chöre gemeinsam mit dem Publikum den Kanon ‚Es tönen die Lieder‘. Und als ob der Lockruf gelang, schien die Frühlingssonne am Ende des Konzerts durch die hohen Fenster und verbreitete ihre warme Atmosphäre über alle Teilnehmenden des Abends.

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