13 neue Landmusikorte gibt es im Jahr 2025 in Deutschland. Foto: BMCO / Landmusikort

Kastellaun ist ein Landmusikort 2025

Aus 92 Städten und Gemeinden erhielten dreizehn die Auszeichnung Landmusikort 2025, darunter auch Kastellaun in Rheinland-Pfalz.

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Lokale Leuchtturmprojekte der Musikkultur im ländlichen Raum: Der Deutsche Musikrat und der Bundesmusikverband Chor und Orchester zeichnen insgesamt 13 Städte und Gemeinden als Landmusikorte 2025 aus. Kastellaun ist in diesem Jahr Landmusikort in Rheinland-Pfalz.

Das Förderprogramm Landmusikort wird im Rahmen des Amateurmusikfonds des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien umgesetzt. Es unterstützt herausragende, innovative Musikprojekte und das ehrenamtliche Engagement in ländlichen Gebieten. Bewerben konnten sich daher nur Orte mit maximal 12.000 Einheimischen, die dem sogenannten Thünen-Typ ‚eher ländlich‘ oder ‚sehr ländlich‘ entsprechen.

Ausgezeichnet wurden besondere musikalische Aktivitäten, die einen Vorbildcharakter haben und somit zur Sichtbarmachung und Vernetzung von Musikgeschehen beitragen. Die ausgezeichneten Orte erhalten das Gütesiegel ‚Landmusikort des Jahres‘ als Plakette, um bundes- und landesweit für das besondere Engagement sichtbar zu sein.

Aus den 92 Anträgen in diesem Jahr gingen zehn mit jeweils 2.000 Euro dotierte Förderpreisträger – darunter auch die Stadt Kastellaun – und drei Bundespreisträger hervor: Den ersten Preis, mit 18.000 Euro dotiert, erhält die Stadt Freyung in Bayern. Der zweite Bundespreis und 10.000 Euro gehen nach Baden-Württemberg, an die Gemeinde Forst und 6.000 Euro gehen an den drittplatzierten Ort Hochkirch in Sachsen.

Nach der Bekanntgabe der Gewinner werden nun die Preisübergaben jeweils in den Kommunen selbst geplant und umgesetzt.

„Eine Auszeichnung mit bundesweiter Strahlkraft“, so umschreibt BMCO-Geschäftsführerin Theresa Demandt die Ernennung zum Landmusikort. „Die über 90 Bewerbungen der Kommunen haben uns gezeigt, wie mit viel ehrenamtlichem Engagement, Qualität und Vielfalt Musikkultur auf dem Land vernetzt und durchdacht gelebt wird. Sie sichern damit in den kleinsten Gemeinden mit identitätsstiftenden Projekten ein lebendiges, flächendeckendes Kulturangebot – dieser Schatz muss weiterhin für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gewürdigt und gefördert werden.“

Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats, freut sich für die prämierten Gemeinden: „Tolle Projekte und Initiativen brauchen Sichtbarkeit – auch und gerade die häufig ehrenamtlich funktionierende musikalische Power in ländlichen Regionen. Der Preis ‚Landmusikort des Jahres‘ bringt genau das: Wertschätzung für die kreative Kulturarbeit und die erfolgreiche Vernetzung sowie starke Impulse für die Weiterführung der häufig mit viel Herzblut betriebenen Projekte. Herzliche Gratulation an alle ausgezeichneten Landmusikorte – und: weiter so!“


 

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