Johannes Kalpers vor 120 Mitwirkenden im Chorworkshop in Dachsenhausen. Foto: R. Schäfer

Johannes Kalpers begeistert 120 Personen im Chorworkshop

Deine Stimme im Chor von Klassik bis Pop, so der Arbeitstitel des Chor-Workshops der Region I im Chorverband Rheinland-Pfalz in Dachsenhausen.

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Der weit über die Region hinaus bekannte, renommierte Tenor und Chorleiter Johannes Kalpers wurde als Workshop-Dozent gewonnen, zu dem sich weit mehr als 120 Personen angemeldet hatten. Weil das Interesse größer war als die verfügbaren Kapazitäten, führte dies zuletzt zu einem Meldestopp.

Mit großer Erwartung und Freude kamen sowohl chorleitende als auch im Chor singende Personen ins Bürgerhaus nach Dachsenhausen. Der Kreis-Chorverband Rhein-Lahn in der Region I und der Frauenchor Dachsenhausen standen organisatorisch zur Seite und hatten alles bestens vorbereitet. Der Workshop konnte also unter optimalen Bedingungen stattfinden.

Dozent Kalpers begann mit einer intensiven Einführung zur richtigen Atmung, zum Stimmsitz, zur Artikulation und zu den verschiedenen Arten der Aussprache, zum Beispiel dergestalt, dass derselbe Vokal Begleitton bei unterschiedlichen Liedern sein kann. Anschließend widmete er sich der Erarbeitung und Interpretation der von ihm mitgebrachten Chorliteratur. Verschiedene Chorsätze, die den Teilnehmenden als Liederheft zur Verfügung gestellt wurden, standen auf dem Programm.

Das Repertoire des Workshops umfasste eine große Literaturbandbreite, darunter eine Kyrie-Meditation von Alwin Michael Schronen. ‚Irgendwo auf der Welt‘ ist ein Schlager aus den 1930er Jahren, von den Comedian Harmonists gesungen und bekannt aus eben diesem Film sowie aus ‚Ein blonder Traum‘. Nach der Mittagspause wurde zunächst ein vierstimmiger Chorsatz des deutschen Volkslieds ‚Wach auf meins Herzens Schöne‘ erarbeitet. Anschließend folgte der Song ‚Durch die schweren Zeiten‘ von Udo Lindenberg, der auch nach acht Jahren ein noch immer top-aktuelles Thema ist. Zum Abschluss präsentierte Kalpers das rhythmisch anspruchsvolle ‚Sing a Song‘, gefolgt von der irischen Volksweise ‚Down By The Sally Gardens‘, die Wehmut und Melancholie aufkommen ließ und deren eingängige Melodie einige der Teilnehmenden sicherlich bis nach Hause begleitete.

Abschließend bedankte sich Raimund Schäfer, der Regionalvorsitzende, bei Johannes Kaplers für den außerordentlich gelungenen und sehr lehrreichen Workshop sowie bei den Teilnehmenden für ihre engagierte Mitarbeit. Auch den Organisatoren dankte Schäfer für die perfekte Arbeit und Verpflegung. Er zog das Fazit, dass es sich um einen äußerst konstruktiven Workshop handelte, der sicherlich einer Wiederholung wert ist. Schäfer hofft darauf, dass die Erfahrungen aus dem Workshop auch in die heimischen Chöre einfließen und dort zur chormusikalischen Weiterentwicklung beitragen werden.

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