Professor Erik Sohn beim Chorworkshop in Lahnstein. Foto: R. Schäfer

Bestens besuchter Chor-Workshop in Lahnstein

Die Region I im Chorverband Rheinland-Pfalz veranstaltete am 12. Februar einen Workshop für aktiv Singende mit dem bekannten Coach Prof. Erik Sohn.

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Den Choraktiven wird in der Region I des Chorverbands Rheinland-Pfalz einiges angeboten. So am 12. Februar wieder ein Workshop mit dem Titel ‚Pop/Jazz – Klangfarben, Stimmsounds und gemeinsamer Körpergroove‘ in der Aula des Johannes-Gymnasiums in Lahnstein.

Nach zweijähriger Pause hatte die Region mit Professor Erik Sohn einen Dozenten allererster Güte gebucht. Unter anderem war Sohn als Coach der ‚Wise Guys‘ bekannt und auch als Initiator des Festivals für populäre Vokalmusik, der ‚voc.cologne‘. Erik Sohn ist Professor an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und wird auch gerne solistisch, als klassischer Bass-Konzertsänger verpflichtet. Über die Intention seiner Workshops sagt er: „Gerade im Pop und Jazz sind Klangfarben, Stimmsounds und ein gemeinsamer Körpergroove entscheidend für einen charakteristischen Gesamtklang eines Ensembles oder Chors.“

Raimund Schäfer, Vorsitzender der Region I im CV RLP, sagte zur Begrüßung, dass man glücklich sei, wieder in Präsenz agieren zu können und dieser Workshop mit annähernd 100 Anmeldungen eine hervorragende Resonanz erfahren habe.

„Mit meinem Workshop bringe ich eine Menge Anregungen mit, die in der Arbeit in den Chören bei der Erarbeitung von Rock und Pop-Songs einfließen können“, versprach Professor Sohn. Weiter sagte er, dass ihm die Arbeit in einem solchen Workshop sehr viel Spaß bereite, wenn die Teilnehmenden in der großen Runde mit Konzentration und Begeisterung dabei sind.

Der Coach verstand es glänzend, die für Rock und Pop so wichtigen Komponenten zu vermitteln. Er hatte mit ‚The Wayfarin Stranger‘, arrangiert von Martin Kirchhübel, ‚High Hopes‘ aus der Feder des Dozenten selbst, ‚Goodby Love‘ von Ken Kraintz und ‚Winter‘ von Pascal Hahn vier Stücke mitgebracht, die er beeindruckend vorstellte. In Bezug auf Interpretation, Aussprache, Darstellung gab er viele Tipps, die von den Aktiven gerne angenommen wurden. Sicherlich werden diese auch in die heimische Chorarbeit einfließen, da auch viele Chorleitende dabei waren.

Regional-Chorleiter Mario Siry unterstrich: „Erik Sohn gehört zu den Vocal Coaches, die mit sehr fundierten, einfach umsetzbaren Hinweisen, ohne verwirrende Fachbegriffe zu benutzen, den Sound des Chors sofort verbessern helfen.“

Die teilnehmenden Personen erfuhren daher einen wirklichen Gewinn für ihr eigenes Singen, der auch im Heimatchor umsetzbar ist. In seiner Vermittlung ist der Coach immer locker, gut gelaunt und hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen, sodass die Singenden selbst schwierigste Passagen ganz spielend erlernen.

„Wir wissen, was wir an Professor Sohn als Coach für die populäre Chormusik haben“, führte Raimund Schäfer aus. „Denn er gibt wertvolle Impulse, mit denen sich das Chorsingen, gerade nach den schwierigen Zeiten, weiterentwickeln kann. Es wird sicherlich nicht der letzte Workshop mit ihm in unserer Region gewesen sein. Gemäß dem ‚Positioning Statement‘ des Chorverbands Rheinland-Pfalz – ‚Wir bringen die Menschen zum Singen‘ – bieten wir Workshops und Seminare an, um der Arbeit in den Chören wertvolle Hilfestellungen und Impulse zu geben.“

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