Förderprogramm ‚Landmusik‘ gestartet

Deutscher Musikrat unterstützt Musik im ländlichen Raum mit neuem Förderprogramm: 2.000 bis 10.000 Euro können noch bis zum 14. Mai beantragt werden.
'Landmusik' ist ein Förderprogramm des Deutschen Musikrats, realisiert mit Fördermitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien - BKM. Foto: DMR

Unter dem Titel ‚Landmusik‘ hat der Deutsche Musikrat ein neues Förderprogramm gestartet, das mit Fördermitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien – BKM – durchgeführt wird. Ziel ist die Stärkung des Musiklebens im ländlichen Raum, um so einen Beitrag zur qualitativen Annäherung von urbanen und ländlichen Räumen zu leisten. Es werden Konzerte und Initiativen gefördert, die Musik im ländlichen Raum erlebbar machen und die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Region festigen. Die Ausschreibungen stehen bis zum 14. Mai online.

Projektförderprogramme
Das Förderprogramm wirkt in zwei Bereichen: In der Projektförderung können Institutionen, Gruppen oder Einzelpersonen für kulturelle Projekte im ländlichen Raum zwischen 2.000 und 10.000 Euro Fördermittel beantragen. Die Projektförderung richtet sich an Profis und Amateure: Antragsberechtigt sind Initiativen von Bürgerinnen und Bürgern oder Einzelpersonen, Kultur- und Bildungsinstitutionen – Musikschule, Kirche, Kulturverein, so auch Musik- und Chorverein, Schule und andere – sowie kommunal oder bürgerschaftlich getragene Einrichtungen.

Auszeichnung ‚Landmusikort des Jahres‘.
Ein weiterer Bestandteil des Programms ist die Auszeichnung ‚Landmusikort des Jahres‘. Einmal im Jahr werden 13 Kommunen und Landkreise aus dem ländlichen Raum für bereits laufende, kreative Ideen ausgezeichnet. Unter ihnen werden drei Bundespreisträger gekürt, die Preisgelder von 30.000, 20.000 und 10.000 Euro erhalten. Die vergebenen Preisgelder fließen in kulturelle Projekte vor Ort. Fortbildungsangebote runden das Programm ab: In Zusammenarbeit mit vier Landesmusikakademien werden Schulungen für haupt- und nebenamtliche Akteure angeboten.

In beiden Bereichen, Projektförderung und ‚Landmusikort des Jahres‘, entscheidet eine unabhängige fachkundige Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Ulrike Liedtke über die Verteilung der Fördermittel. Einsendeschluss ist der 14. Mai, die Fördergelder sollen ab Juli ausgezahlt werden. Nähere Informationen auf landmusik.org

Kontaktdaten / Ansprechpartner Presse:
Deutscher Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH
Dr. Anke Steinbeck
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49228 2091165
E-Mail: steinbeck@musikrat.de
Web: musikrat.de

Weiterführende Links:
landmusik.org
landmusik.org/projektfoerderung
landmusik.org/landmusikort
Boilerplate/Vereinsportrait:
In der Überzeugung, dass sich Deutschland zu einer Wissens- und Kreativgesellschaft entwickeln muss und dass dabei Bildung und Kultur die entscheidende Rolle spielen, engagiert sich der Deutsche Musikrat zusammen mit seinen Partnern in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, die mit der Musik in einem Zusammenhang stehen, für ein lebendiges Musikland Deutschland.

Der Deutsche Musikrat versteht sich mit den Mitgliedsverbänden und den Landesmusikräten als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Er möchte mit seiner Arbeit das Bewusstsein für den Wert der Kreativität stärken, in seiner Offenheit gegenüber allen musikalischen Ausdrucksformen Impulse für das Musikleben setzen, junge Menschen in ihrem Zugang zur Welt der Musik in ausgewählten Bereichen von bundesweiter Bedeutung fördern und Brücken der Verständigung schlagen. Dabei ist die Musikalische Bildung als zentraler Bestandteil einer humanen Gesellschaft das Fundament der musikpolitischen Arbeit des Deutschen Musikrates.

In diesem Sinne engagiert sich der Deutsche Musikrat als größte Bürgerbewegung im Kulturbereich für ein lebendiges Musikland Deutschland. Das Laienmusizieren als Exponent bürgerschaftlichen Engagements und unverzichtbarer Teil des kulturellen Lebens gehört genauso dazu wie eine für den Bürger bezahlbare und erreichbare musikkulturelle Infrastruktur in öffentlicher Verantwortung auf dem bestmöglichen Niveau, das Eintreten für den Schutz des Geistigen Eigentums, angemessene Rahmenbedingungen für eine an der Kulturellen Vielfalt orientierten Kreativwirtschaft im Sinne einer für die ganze Gesellschaft nutzbaren Wertschöpfungskette und eine Auswärtige Musikpolitik, die als dritte Säule der Außenpolitik in ihrem Bemühen um Verständigung vor allem auf die Multiplikatorenwirkung junger Menschen setzt und damit nach innen und außen wirkt. Eigene kontinuierliche Förderprojekte des Deutschen Musikrates sind unverzichtbarer und prägender Bestandteil der deutschen Kulturlandschaft. Sie geben wichtige Impulse für das nationale und europäische Musikleben und ermöglichen und fördern herausragende Leistungen.

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