Landesprojekt Rheinland-Pfalz: Digital in die Zukunft

Themen und Termine zu den kostenlosen Onlineseminaren des Landes zu Fortbildung und Förderung im Juli 2022.
Preisträger beim ‘Ideenwettbewerb Ehrenamt 4.0’ 2021: die ChoriFeen aus Andernach. Ministerpräsidentin Malu Dreyer übergab die Urkunde im Oktober 2021 an die 1. Vorsitzende der ChoriFeen, Katja Schierenberg. Foto: Staatskanzlei RLP/Sämmer

Was ist bei der Beantragung von Fördermitteln für Vereine zu beachten? Das ist nur eine der Fragestellungen, die zum Beispiel unter dem Projektbaustein ‘Online-Fortbildungen zu aktuellen Vereinsthemen’ von ‘Digital in die Zukunft’ beantwortet wird.

Um zivilgesellschaftliche Organisationen auf ihrem Weg in die Digitalisierung zu unterstützen, hat die Landesregierung in 2021 das Projekt ‘Digital in die Zukunft’ gestartet. Mit regelmäßigen Online-Seminaren zu aktuellen Themen, einem digitalen Werkzeugkasten, mit Vernetzungsmöglichkeiten, dem Ideenwettbewerb ‘Ehrenamt 4.0’ sowie einem Technikverleih mit Fortbildungsangeboten vor Ort bietet die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung hierfür neue Unterstützungsangebote. Das von der Leitstelle in der Staatskanzlei verantwortete Projekt wird von medien+bildung.com, einer Tochter der Medienanstalt RLP, umgesetzt. Alles zum Projekt und den Projektbausteinen ist unter wir-tun-was.rlp.de/de/im-land/digital-in-die-zukunft nachzulesen

WebSeminar am 7. Juli, 18:00 bs 20:00 Uhr: ‘Förderprogramme für Ehrenamt und Bürgerengagement auf europäischer Ebene’ – Teilnahme unter t1p.de/Webseminare
Wo und wie finden Kommunen, Verbände oder Vereine, z.B. Partnerschaftsvereine, sowie andere soziale und zivilgesellschaftliche Organisationen finanzielle Unterstützung bei ihren Vorhaben und Projekten, die sie mit ihren europäischen Partnern umsetzen wollen? Möglichkeiten bieten zum Beispiel die EU-Förderprogramme CERV und Interreg Nordwesteuropa. Beide fördern Projekte, in denen verschiedene Partner aus Deutschland und Europa zusammenarbeiten, z.B. zu den Themen Gleichstellung, Bürgerengagement oder Gewaltprävention (CERV) oder zu Energie und Klimaschutz, Kultur und nachhaltiger Tourismus, Gesundheitsversorgung und Well-Being (Interreg). Besonders interessant für diejenigen, die zum ersten Mal in Europa zusammenarbeiten wollen ist, dass bei CERV auch Projekte mit ausschließlich deutschen Partnern und bei Interreg Nordwesteuropa zukünftig auch sogenannte ‘Klein-Projekte’ umgesetzt werden können. Europäische Förderprogramme unterstützen im Normalfall keine Einmalinvestitionen und dienen nicht der Deckung von Betriebskosten.
Der Zugang zu den bestehenden Fördertöpfen ist nicht immer einfach, weil es nicht eine zentrale Quelle gibt, sondern sich Förderungen meist in ganz unterschiedlichen Programmen und Bereichen finden, je nach thematischer Ausrichtung und Art des Vorhabens. Zudem scheuen Engagierte häufig den bürokratischen Aufwand einer Antragstellung oder es fehlen die richtigen europäischen Partner. Diese Online-Fortbildung gibt einen Überblick über Fördermöglichkeiten auf Ebene der Europäischen Union am Beispiel der EU-Förderprogramme CERV und Interreg Nordwesteuropa. Er gibt zudem Hinweise zu Antragsverfahren, Ansprechpartnern und Organisationen, die als Förderlotsen den Weg zu passenden Programmen ebnen und beim Aufbau europäischer Partnerschaften sowie der Antragstellung unterstützen.
Referenten sind Alexander Böning Kontaktstelle Deutschland für das Programm „CERV“ (Citizens Equality Rights and Values), Elisabeth Wauschkuhn Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz, Europäische Raumentwicklung, INTERREG NWE-Kontaktstelle

WebSeminar am 21. Juli, 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr: ‘Was ist bei der Beantragung von Fördermitteln für Vereine zu beachten? – Ein Überblick’ – Teilnahme unter t1p.de/Webseminare
Die Beantragung von Fördermitteln für einen Verein wird oftmals als ein unüberwindbares Hindernis angesehen. Im Rahmen des Seminars wird die ‘Leichtigkeit’ eines solchen Förderverfahrens dargestellt, indem die Grundzüge eines Förderverfahrens, unabhängig vom jeweiligen Förderprogramm, erläutert werden. Während des Seminars wird auf konkrete Fragestellungen der teilnehmenden Personen eingegangen. Referent ist Christoph-Josef Böhle, Dozent bei der Hochschule für öffentliche Verwaltung / Zentrale Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz für die Fächer Haushaltsrecht und Kommunalrecht.

Eine Anmeldung zur Teilnahme an den Webseminaren ist nicht notwendig. Einfach zum Termin auf den Link klicken und der Veranstaltung beitreten.

Der Ideen-Wettbewerb ‘Ehrenamt 4.0’ – noch bis zum 5. September Projekte einreichen.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat auch in diesem Jahr den Ideenwettbewerb ‘Ehrenamt 4.0’ ausgeschrieben. Mit der Auszeichnung sollen Organisationen und innovative Projekte sichtbar gemacht werden, die in unterschiedlichen Bereichen ehrenamtlichen Engagements digitale Akzente setzen und kreative Ansätze erproben. Bewerbungen und Vorschläge können noch bis zum 5. September um 23.59 Uhr hier wir-tun-was.rlp.de/de/im-land/digital-in-die-zukunft/ideenwettbewerb-ehrenamt-40-2022 eingereicht werden. Singendesland.de berichtete hierzu bereits: singendesland.de/ideenwettbewerb-ehrenamt-4-0-2022-gestartet/21141

Kontaktdaten

Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung
Birger Hartnuß
Leiter der Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung
Peter-Altmeier-Allee 1
55116 Mainz
Telefon: 06131 / 16 - 4083
E-Mail: leitstelle@stk.rlp.de
Web wir-tun-was.rlp.de

Weitere Links zum Artikel:
wir-tun-was.rlp.de/de/im-land/digital-in-die-zukunft - Projektbausteine 'Digital in die Zukunft'
wir-tun-was.rlp.de/de/anerkennung/ideenwettbewerb-ehrenamt-40 - Bewerben
singendesland.de/rheinland-pfalz-feiert-das-ehrenamt-in-gerolstein/21032 - Der Ehrenamtstag 2022 in Gerolstein
singendesland.de/ideenwettbewerb-ehrenamt-4-0-2022-gestartet/21141 - Ideenwettbewerb Ehrenamt 4.0 2022 gestartet

Boilerplate/VereinsportaitSich einbringen
Rheinland-Pfalz hat viele Stärken. Eine zeigt sich darin, dass das Land mit 48,3 Prozent inzwischen die höchste Engagementquote im Ländervergleich erreicht hat. Rund 1,7 Millionen Menschen im Land engagieren sich und zwar über alle Altersgruppen hinweg und in so unterschiedlichen Bereichen wie Sport, Hilfs- und Rettungsdiensten, generationenübergreifenden Projekten, Umwelt und Naturschutz, Kultur oder sozialem und politischem Engagement. Der Landesregierung ist es wichtig, jede Form bürgerschaftlichen Engagements zu unterstützen. Daher gibt es bei der Landesregierung die Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung. Und ehrenamtliches Engagement wird gefördert, beispielsweise mit der Ehrenamtskarte oder dem Engagement- und Kompetenznachweis. Die Internet-Plattform "Wir tun 'was" bietet allen, die sich informieren oder beteiligen wollen, viele Informationen und zeigt Wege auf, wie man sich einbringen kann oder wo es weitere Unterstützung gibt. Die Initiative "Ich bin dabei!" soll vor allem ältere Menschen vor Ort motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren. Die Initiative wird von Bernhard Nacke, dem Beauftragten der Ministerpräsidentin für ehrenamtliches Engagement geleitet.

Staatskanzlei – Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung
Die Landesregierung hat Bürgerengagement und die Förderung einer lebendigen Bürgerbeteiligung zu einem Schwerpunkt ihrer Politik erklärt. Die „Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung“ hat das Ziel, die aktive Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz bei der Gestaltung eines lebendigen Gemeinwesens zu unterstützen und weiter zu verbessern. Erfahrung, Bürgersinn und soziales Kapital sollen so noch sichtbarer als bisher in die Gestaltung der Landespolitik einbezogen werden. Die Leitstelle hat den Auftrag, die Vernetzung und Koordinierung von Programmen der Landesregierung zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement voranzutreiben und den Dialog mit und in der Zivilgesellschaft in Rheinland-Pfalz zu intensivieren. Da auch die MitarbeiterInnen der entwicklungspolitisch aktiven Nichtregierungsorganisationen zumeist ehrenamtlich tätig sind, können sie von den Angeboten der Leitstelle profitieren. Anerkennung und Ehrung: Mit der Ehrenamtskarte, dem landesweiten Ehrenamtstag sowie mit Preisen und Veranstaltungen würdigt die Leitstelle die vielen Ehrenamtlichen in Rheinland-Pfalz. Ratgeber: Die Leitstelle informiert zu Versicherung, Freistellung, Rechtsfragen und weiteren Bereichen rund ums Ehrenamt.

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